The Route 66 Archive

  • Axel "Faxe" Niewohner auf Suzuki VX 800
  • Lutz "Koni" Konerding auf Suzuki Bandit 600 N
  • Jörg "Jacky" Zedler auf Kawasaki VN 800 Classic
 
Die Motorräder wurden per Flieger nach Amerika transportiert, wir folgten einige Tage später. Das war zwar ein teurer Spass, jedoch konnten wir vor Ort auf unseren eigenen Bikes über die Route 66 schraddeln und wir mussten auch nicht wochenlang auf die Karren verzichten (wie es bei einem Containertransport per Schiff gewesen wäre).

 


 
Ein paar Tipps...

 
Für alle, die jetzt unbedingt los wollen, haben wir noch ein paar Tipps zusammengestellt, die natürlich nicht zwingend zu beachten sind:

 
Spart nicht am falschen Ende:

 
Motorrad oder Cabrio. Alles andere ist kalter Kaffee.

 
Laßt Euch Zeit I:

 
Wer eine Woche Urlaub hat, sollte nach Mallorca fliegen. Wer zwei hat, wird die Route schaffen, aber nichts davon haben. Wer drei Wochen auf Tour gehen kann, kann die Route 66 fahren, sollte aber nicht versuchen noch andere Schwerpunkte zu setzen. Wer vier Wochen hat, kann auch mal einen intensiveren Blick auf Chicago und Los Angeles werfen. Und evtl. noch die Küste nach San Francisco hochfahren. Nehmt Euch Zeit, es lohnt sich.

 
Laßt Euch Zeit II:

 
Macht Euch bitte keinen Marschplan mit Meilen, die Ihr jeden Tag schaffen wollt. Glaubt uns, Ihr nehmt nach ein paar Tagen ganz von alleine Fahrt auf. Der Magie des Weges nach Westen kann sich keiner entziehen.

 
Laßt Euch treiben:

 
Die USA sind ein Land auf Achse. Vorgebuchte Hotels in den großen Städten sparen einem vielleicht ein paar Dollar. Aber gerade außerhalb der amerikanischen Ferienzeiten sind die Hotels am Stadtrand ziemlich günstig. Und man findet immer ein Zimmer!

 
Keine Angst vor Sprachschwierigkeiten:

 
Die USA sind ein Einwanderungsland. Manchmal hat man das Gefühl, daß man selbst mit seinen angestaubten Schulenglischkenntnissen mehr und besser sprechen kann als mancher Amerikaner. Vielleicht ein falscher und überheblicher Eindruck. Fest steht aber, daß alle Amerikaner es gewohnt sind, mit éradebrechenden' Menschen umzugehen und keiner blöd guckt, wenn man mal den falschen Satzbau oder ein wörtlich (und falsch) übersetztes Wort einbaut.

 
Nehmt die richtige Richtung:

 
Wir haben keine Begründung, aber von Ost nach West ist der einzig wahre Weg (es sein denn man fährt beide Richtungen).

 
Sucht den richtigen Zeitpunkt:

 
Wir sind mehr zufällig im September unterwegs gewesen. Aber der Termin ist einfach genial. Zum einen ist das Wetter echt prima (in Chicago kann es ziemlich kalt und feucht werden) und nach dem Labor Day muß der Großteil der Amerikaner wieder arbeiten. Dies hat zur Folge, daß insbesondere Hotels auf dem platten Land die Preise kräftig senken.

 
Geht unter Leute:

 
Wer schon mal in Amerika war, weiß wovon wir reden. Mit Amerikanern wird man viel schneller in ein Gespräch verwickelt, als wir das von Deutschland kennen. Und die Route 66 ist nicht nur eine Straße, sondern auch eine Brücke zum Verstehen eines anderen Landes. 


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© 1996-2001 by
Axel "Faxe" Niewohner  -  Lutz "Koni" Konerding  -  Jörg "Jacky" Zedler
Publication date: 20.06.2001
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